Bohrlochmessungen unter Druck führt die BLM GmbH unter Einsatz einer Druckausrüstung durch. Die Bezeichnung „unter Druck“ bezeichnet den Zustand, dass im Steigraum von Fördersondeninstallationen Gasüberdruck herrscht oder Wasserbrunnen stark artesisch sind.

Die Druckausrüstung dient dann der Sicherung der Einfahrt von Messsonden zum Zwecke der Untersuchung oder Kontrolle von Sondeninstallationen bzw. der Überprüfung des technischen Zustandes und der Funktionsfähigkeit von artesischen Tiefbrunnen.
Die Abdichtung erfolgt in solchen Fällen mit Hilfe eines Absperrschiebers (preventer) in Verbindung mit darüber installierten Schleusenrohren oder unter Einsatz einer Stopfbuchse.
Dazu besitzt die BLM GmbH Schleusen mit einem Durchmesser von 2“ und 4“, in die sämtliche Messsonden unter den gegebenen Bedingungen einfahren können.

Im Standardfall sind derzeit folgende Messmethoden möglich:

  • Kalibermessung (CAL-4, CAL-6)
  • Multifinger (MFC)
  • Casing-Collar-Locator (CCL)
  • Gamma Ray (GR)
  • Spektrales Gamma Ray Log (SGR)
  • Widerstandsmessungen (fokussiert [FEL] oder induktiv [IL], kleine/große Widerstandsnormale [EL-KN/EL-GN])
  • Bohrlochabweichung (BA)
  • Magnetlog (MAL)
  • Gamma-Gamma(GG)
  • Neutron-Neutron (NN)
  • Photoelectric Density (PDT)
  • Impuls-Neutron-Gamma (ING)
  • bildgebende Verfahren (Kamerabefahrungen [TV], Akustische Scanner [ABF], Optische Scanner [OPTV])
  • Full Wave Sonic / Cement Bond Log (FWS / CBL)
  • Leitfähigkeit / Temperatur im Fluid (SAL/TEMP)
  • Milieumparameter (MIL: pH, Redox, O2)
  • Flowmeter (FLOW)
  • Trübungslog (FMT)
  • Flüssigkeitsdichte (FD)

Andere Messverfahren